Villa Gamberaia - der Garten

Villa Gamberaia in English

Villa Gameraia in italiano


Geschichte des Villas Gamberaia

Dieser verhältnismäßig kleine Besitz (etwa ein Hektar), ist eine Zusammenballung von architektonischem und landschaftlichem Einfühlungsvermögen, die zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert entstand. Von diesem Fleckchen Erde bietet sich eine spektakuläre Aussicht, die vom Hügelgebiet von Settignano (dort wurden die alten Terrassierungen genutzt) bis auf die Stadt Florenz und weiter auf das Flusstal vom Arno reicht.

Die Villa, auf den Grundmauern vom bescheidenen Geburtshaus des Bildhauers Rossellino erbaut, wurde 1610 fertiggestellt und von der Familie Lapi bis zum Verkauf an die Marchesen Capponi bewohnt. Letztere erweiterten den Garten und fügten Statuen und Brunnen hinzu. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts wurde die Villa von einer bildschönen und exzentrischen Russin, Johanna Ghyka, erworben. Sie war die Frau eines rumänischen Prinzen und Schwester der Königin von Serbien. Frau Ghyka widmete einen Großteil ihres Lebens der Veränderung, der schon zu der damaligen Zeit berühmten Gärten.

Sie bereicherte die Anlage der Immergrün-Pflanzen durch die Anpflanzung von Rosen und Blumen in allen Farben.

Ferner gestaltete sie den, vor der Villa liegenden, italienischen Garten aus dem 18. Jahrhundert, in ein ideenreiches "Licht- und Schattenspiel" um, in dem, durch beschnittene Buchsbaumhecken begrenzt, Wasserbecken die Beete ersetzen.

Die, durch viel Feingefühl gewonnene Harmonie ist ein Meisterwerk. Die Längsachse von 225 Metern besteht aus einer großen, rasengesäumten Allee, die im Norden bei einem, mit Basrelieffiguren verzierten und von alten Zypressen umstandenen Brunnen endet und im Süden den Blick auf das Tal freigibt.

An der Querachse, 105 Meter lang, befindet sich bei der Kreuzung des Hauptweges das Cabinet. Dekoriert mit Statuen, Wasserspielen und vier symmetrischen Freitreppen, die zu den zwei Steineichenhainen (hundertjähriger Baumbestand) und zum Zitronenhain führen, mit Pfingstrosenbäumchen und Rosenspalieren der Sorte "Albértine".

Aufgrund der architektonischen Perfektion war dieser Garten ein wichtiger Bezugspunkt für die Werke von zwei zeitgenössischen Landschaftsgestaltern. Geoffrey Jellicoe, der sich dort für die Restaurierung des Gartens von Sutton Place (England) inspirierte und Pietro Porcinai, aus Settignano stammend, und Sohn des Gärtners von Gamberaia. 1904 schrieb Edith Warton: "Nach einem Spaziergang in diesem Garten hat man den Eindruck, dass mehr Zeit verronnen sei, und dass man mehr Horizonte entdeckt habe, als es in Wirklichkeit der Fall ist.".

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